Raus aus der Buchbloggerblase?!

Samstag, 13. Januar 2018 | 48 Kommentare

Erinnert ihr euch noch daran, wie ihr mit dem Bloggen angefangen habt? Warum ihr es getan habt?
Für mich war es zunächst der Wunsch, einfach über die Bücher, die ich gelesen habe, zu reden. Dann rückte der Gesprächscharakter mehr und mehr in den Vordergrund: Ich wollte nicht länger nur über die Bücher reden, sondern mit jemandem darüber reden.
Ich denke, die meisten Buchblogger haben ihren Blog mit dem Wunsch begonnen, sich über ihre Leidenschaft austauschen zu können: Über Bücher.
Doch wie andere Posts der nahen Vergangenheit wieder einmal aufzeigen, ist die Sache mit dem Austausch meist nicht so einfach:
Verlagerte Diskussionen, wenige kommentierfreudige Rezensionsleser, Probleme mit Bloggerplattformen, allgemein sinkende Kommentierfreude ... Es gibt viele Gründe, warum es derzeit auf Buchblogs ruhiger ist (manche würden vielleicht sagen "ruhiger sein kann", denn sinkende Kommentarzahlen scheinen kein allgemeines Ärgernis aller Buchblogger zu sein).

In den vergangenen Tagen habe ich mal wieder verstärkt über eine Frage nachgedacht, die schon im letzten Jahr hier und da in ähnlich gearteten Diskussionen aufkam: Müssen wir raus aus der Buchbloggerblase?
Oder anders gefragt: Müssen wir aufhören, nur noch für und mit anderen Bloggern (und manchmal Autoren) zu schreiben und verstärkt versuchen, andere Lesende zu erreichen?

Vorab kann ich eines sagen: Eine Antwort habe ich nicht gefunden. Wer ein Wundermittel sucht, muss sich also leider weiter nach einer anderen Quelle umsehen. Stattdessen haben sich mir immer neue Fragen gestellt, die ich einfach loswerden will, bevor sie sich weiter endlos in meinem Kopf drehen.

Brauchen wir heute noch Buchblogs?

Wer sich heute über Bücher austauschen will, hat im digitalen Raum viele Möglichkeiten: Von Social Media und dortigen Gesprächsgruppen über spezielle Foren wie Lovelybooks und Vorablesen bis hin zu Buchblogs. Noch vor einigen Jahren galten letztere als Nische, als besonderes Phänomen. Ein Geheimtipp und Ort, an dem Bücher besprochen wurden, die sonst nicht unbedingt in den Fokus gerieten.
Heute haben sich Blogs in der Buchwelt etabliert. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren förmlich explodiert und es gibt so ziemlich für jeden Lesegschmack mindestens eine Handvoll Blogger, die genau diesen bedienen.
Buchblogs werden also immer bekannter, werden immer mehr akzeptiert, aber zeitgleich stagnieren die Kommentare auf den Blogs oder sinken sogar. Eine widersprüchliche Entwicklung? Vielleicht. Vielleicht aber auch nur ein Hinweis darauf, dass Blogs heute eben keine Geheimtipps per se mehr sind. Und vielleicht auch darauf, dass sich die Zeit der (vielen) Buchblogs dem Ende zuneigt (vgl. "Blogs in der Krise?" von Muromez).
Vielleicht sollten wir uns nicht mehr nur fragen: "Was hebt meinen Blog von den anderen ab?" Sondern auch: "Warum sollten Lesende zu mir kommen, um über Bücher zu sprechen, statt in Facebookgruppen und spezielle Foren?"

Wie erreichen wir Lesende außerhalb der Buchbloggerblase?

Ein kleines Experiment: Schaut euch an, wer bei eurem letzten häufig kommentierten Post kommentiert hat. Wenn ihr selbst nicht viele Kommentare habt, schaut auf anderen Buchblogs. Fällt euch etwas auf?
Wer auf Buchblogs kommentiert, ist häufig zu 80 bis 90 Prozent selbst Blogger. Dazu kommen ein paar Autoren, die sich an den Gesprächen beteiligen. Von "einfachen Lesenden" kaum eine Spur.
Warum? Wir reden über Bücher und buchige Themen und doch verirrt sich selten ein Nichtblogger und Nichtautor in die Kommentarspalte. Manche mögen jetzt argumentieren, dass die bloße Klickzahl schon reicht. Dass Lesende die Blogs auch einfach nur lesen können und nicht kommentieren müssen. Richtig. Aber was treibt Lesende auf anderen Plattformen dazu, sich über Bücher auszutauschen und nicht auf Blogs, die genau für diesen Austausch ursprünglich ins Leben gerufen wurden?
Reden wir aneinander vorbei? Sind Buchblogs für Lesende nur als Informations- aber nicht als Austauschplattform attraktiv? Und wenn ja: Mit welchen Themen/ Angeboten können wir Lesende außerhalb der Bloggerwelt erfolgreich ansprechen?

Muss ich bloggen, um mich auf Blogs über Bücher auszutauschen?

Frei nach dem Motto "Liest du noch oder bloggst du schon?" gibt es heute eine Vielzahl von Lesenden, die ihre Meinung in Blogs niederschreiben und auf Austausch (oder freie Rezensionsexemplare ...) hoffen. Die Schwelle hin zu einem eigenen Blog ist einfach zu nehmen - die Verbindung mit anderen Bloggern schon etwas schwieriger, aber trotzdem gut zu meistern.
Dabei könnte das Gefühl entstehen, dass man Blogger sein muss, um sich mit anderen Bloggern über Bücher und buchige Themen auf Blogs auszutauschen. (Oder Autor.) Und es könnte die Frage aufkommen, ob die Schwelle für "einfache Lesende", auf einem Buchblog zu kommentieren, in irgendeiner Form zu hoch ist. Sind es technische Probleme, wie wir sie von Wordpress und Blogger beim gegenseitigen Kommentieren kennen? Oder ist es eine psychische Hürde, sich als lesender, aber nicht bloggender Mensch in die Gespräche unserer Blogcommunity einzuklinken - eine Community, die sich kennt, ähnliche Interessen teilt und nach außen möglicherweise (zu) geschlossen wirkt?

Ich stellte die Frage, ob wir die Buchbloggerblase sprengen müssten und wie wir andere Lesende erreichen, um unsere Diskussionen zu erweitern. Dabei hat die Blase selbst auch nicht nur Nachteile.
Klar, wir schwimmen mehr oder weniger im immer gleichen Saft, diskutieren immer wieder um ähnliche Themen und bekommen kaum Impulse von außen, die eine Änderung bewirken würden. Aber kann nicht gerade auch das produktiv sein? Können wir auf diesem Weg nicht zu Experten unseres Feldes werden? Zu Spezialisten, die sich mit immer tiefgreifenderen Fragen ihres Bereiches auseinandersetzen? Wollen wir das?
Wieder reicht es nur für ein Vielleicht, denn letztlich hängt es davon ab, was wir - jeder einzelne Buchblogger unter uns - selbst will. Wo wir unsere Schwerpunkte legen.

Wollen wir wirklich raus aus der Blase?


Im Gespräch

Der Post wirft eine Reihe von Fragen (z.T. in überspitzter Form) auf, ohne Antworten zu liefern. Ich denke nicht, dass wir wirklich allgemeingültige Antworten finden können. Vielleicht brauchen wir die auch gar nicht. Trotzdem sollten wir über das reden, was um und mit uns passiert - im großen Weltgeschehen wie auch in der kleinen Blogosphäre.

Wie sieht eure Meinung zum Thema aus?
Brauchen wir noch Buchblogs? Können - und wollen - wir andere Leser erreichen? Oder liegt der Vorteil der Buchbloggercommunity, die sich mittlerweile entwickelt hat, genau darin, dass sie sich so sehr auf sich selbst fokussiert?

Ich freue mich auf eure Meinungen!

48 Kommentare

  1. Hallo Sarah,

    ich finde deinen Frageansatz sehr spannend! Das überwiegend Blogger auf Blogs kommentieren überrascht wohl niemanden, aber ich frage mich, ob nicht auf die Klickzahlen überwiegend durch Blogger erreicht werden. Anders gesagt: Liest überhaupt ein normaler Leser Blogs?
    Auf Wordpress kann man das nicht so einfach nachvollziehen, ich weiß nicht, ob die Blogspot-Statistik dir da näheres sagt...

    Die Idee, die Bloggerblase für Leser zu öffnen finde ich grundsätzlich spannend. Allerdings frage ich mich zuletzt auch, ob es nicht einfach zu viele Blogs gibt. Da die Schwelle so niedrig ist, gibt es so unwahrscheinlich viele Blogs und irgendwie scheint jeder nur mit seinem eigenen Blog beschäftigt. In letzter Zeit folgen mir vermehrt Blogs, die nur ein bis zwei Beiträge haben und durch agressives Likes geradezu zu fordern scheinen, dass ich zurückfolge. Kommentare hinterlassen sie keine (wecken allerdings durch ihre Beiträge bei mir auch keine Lust, zu folgen und zu lesen). Jedenfalls frage ich mich, ob einfache Leser überhaupt ein Interesse an Blogs haben und falls nicht, wie man dieses wecken kann. Eine gute Idee fällt mir da nicht sofort ein!
    Was ich noch nachschieben wollte: Ich finde es persönlich gar nicht schlimm, wenn nicht unter jeder Rezension viele Kommentare auftauchen. Was mich aber traurig stimmt, ist, dass ältere Rezensionen nicht so oft gelesen werden. Also scheint die Funktion als Informationsmedium gar nicht so stark gegeben. Oft habe ich jedoch den Eindruck, dass bei schnell dahingeschriebenen Kolumnen oder Montagsfragen oder sonstigen Challenges sehr viel mehr Interaktion stattfindet. Und das stimmt mich dann schon nachdenklich, weil ich das oftmals (auch bei mir selbst) die schwächsten Beiträge finde...
    Wie siehst du das?
    VG Jennifer

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    1. Îch finde manche Beiträge zu Aktion gar nicht so "schwach" als Beitrag.
      Klar, manches mag man nicht so gerne, aber manches regt zum austauschen an.

      Ich selber mag zum Beispiel den Cover Monday gerne - das ist jetzt natürlich nicht wirklich eine Aktion zum austauschen, aber ich liebe schöne Buchcover und stöbere gerne in den Beiträgen der anderen. Da sind schon einige Bücher dadurch auf meiner Wunschliste gelandet.

      Beim Top Ten Thursday kommen durch die verschiedene Themenwahl immer unterschiedliche Buchlisten zusammen, auch hier sind schon einige Bücher auf meiner Wunschliste gelandet, die ich sonst nie gefunden hätte... was schade ist, dass da halt auch nur sehr selten ein richtiger Austausch stattfindet über die Bücher die man vorstellt. Das ist bei anderen Aktionen sicher ähnlich.

      Aber gerade auch bei der Montagsfrage, bei der ich es leider nie schaffe mitzumachen, tauchen oft interessante Fragen zu Diskussionen auf. Aber wie ich unten schon geschrieben hab: die Zeit um überall alles zu lesen und zu kommentieren hat einfach keiner ... es fehlen wirklich die Nicht-Blogger die Lesen, aber die zu erreichen ist einfach schwer. Wie man die erreichen könnte weiß ich aber leider auch nicht.

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    2. Hallo Jennifer,
      danke dir!

      Rein über die Statistiken kann ich das auch nicht sehen. Ich denke, das kann niemand (zumindest nicht auf legalem Weg). Allerdings sehe ich, dass immer mal wieder User über Google-Suchen auf Posts, häufig Rezensionen, kommen. Das können natürlich auch Blogger sein, aber ich mag den Gedanken, dass es andere Lesende sein können ;-)

      Gute Frage! Ich denke, wenn wir wirklich richtig (nicht nur sporadisch) mit anderen Lesenden ins Gespräch kommen wollen, müssten wir irgendeine andere Strategie haben als jetzt. Wie du richtig schreibst: es gibt einfach zu viele. Da machen es FB-Gruppen und andere Buchcommunities wohl einfacher, die relevanten Seiten und Themen zu finden. Aber andererseits dann auch die Frage, ob wir so dringend diesen "anderen" Austausch brauchen ...

      Das stimmt allerdings. Vielleicht, weil sich die Diskussion nicht nur auf ein einzelnes Buch beschränkt? Keine Ahnung ... Bei solchen Posts kommt es für mich sehr darauf an, ob sie irgendwelchen Content liefern oder nicht. Im Gegensatz zu Aleshanee bsp. fixen mich bloße Buchlisten gar nicht an, aber wenn es Diskussionsthemen sind, können die durchaus interessant sein.
      Was die Rezensionen angeht, sind wir wohl wieder bei dem Thema, das du auf deinem Blog schon angesprochen hast: Wer liest warum Rezensionen? Und warum sollten sie kommentiert werden (abgesehen vom lieblosen "Toll, will ich auch lesen!" o.ä.)? Das ist dann wohl wirklich ein ewiger Fragenkreislauf...

      Liebe Grüße
      Sarah

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    3. Liebe Aleshanee,
      ich meinte auch eher den zeitlichen Aufwand zB eine Liste von Top 10 Büchern zu erstellen oder die Montagsfrage zu beantworten und dagegen eine Rezension, bei der das Buch gelesen werden muss, bevor man rezensieren. Natürlich können Aktionen den Blog ergänzen, sie sollten mMn nur nicht Hauptbestandteil sein. Allerdings vermisse ich auch da meist einen Austausch, der über "Oh, das Buch mochte ich auch" hinausgeht.
      Ich glaube, durch gemeinsame Leseprojekte kann man sich den Austausch gut selbst schaffen, die Frage ist, wie man es umsetzt, ob man bsw. nur in Privatchats kommentiert oder so. Da bin ich selbst nicht sicher, wie eine gute Lösung aussieht...
      VG Jennifer

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  2. Hi!

    Ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern, aber ich frage mich schon lange, wie man an "normal Lesende" rankommt. Nichtblogger schauen einfach nicht auf Blogs, die tummeln sich in FB Gruppen über Bücher oder lesen sich die Rezensionen auf Amazon durch. Das ist momentan wohl einfach so der Stand. Wie das zu ändern ist, bin ich allerdings auch überfragt.

    Ich freu mich über jeden Kommentar und ich weiß selber, dass ich nicht in jeden Beitrag NOCHMAL reinschaue, den ich kommentiert habe, aber dadurch fehlt eben auch ein "richtiger" Austausch. In dem man antwortet, der andere zurückschreibt, man nochmal antwortet ... sowas kommt gar nicht mehr zustande! Das ist wirklich schade!

    Ich bemühe mich, bei interessanten Posts den Haken nicht zu vergessen, wenn ich den Kommentar abschicke, den Haken, damit ich eine Benachrichtigung bei Folgekommentaren bekomme. Denn mich interessiert sehr wohl, ob der Blogger mir darauf antwortet.
    Gerade bei der Aktion Top Ten Thursday, der ja seit kurzem auf meinem Blog läuft, kommentiere ich jeden Beitrag. Wenn ich nach zwei Tagen die Liste nochmal durchschaue, hat vielleicht grade die Hälfte überhaupt auf meinen Kommentar kommentiert ^^ Das finde ich schon komisch muss ich sagen. Als Blogger freut man sich doch eigentlich über einen Kommentar, warum antwortet man dann nicht drauf? So dass so eine Art Gespräch überhaupt zustande kommen könnte?

    Ganz selten kommt es vor, dass tatsächlich jemand auf meinem Blog nochmal was sagt, wenn ich zurückkommentiert hab, aber das ist wirklich selten. Allerdings muss man auch sehen, wie viele Blogs es gibt, wie vielen Blogs jeder folgt, da hat man einfach nicht die Zeit, überall zu kommentieren und jedem Beitrag zu folgen.

    Wie man aus diesem "Schlamassel" rauskommt weiß ich aber auch nicht :)

    Übrigens hab ich noch keine Probleme gehabt, bei Wordpress zu kommentieren (bin bei blogspot). Ab und an höre ich zwar mal, das was nicht geht, oder auch mein Kommentar wird mal verschluckt, aber das war unabhängig von der Plattform, da spinnt halt grade das System. Gibts denn da so oft Defizite?

    Mir fällt grade noch ein, gerade die vielen lesenden Menschen in den Facebook Büchergruppen, die geben oft an, dass sie keine Lust haben, auf einen Bloglink zu einer Rezi zu klicken. Sie wollen sich nur in FB austauschen und nicht auf eine Extra Seite klicken ... was ich ja echt schade finde.
    Aber wie soll man an die Leserschaft rantreten? Mir ist noch nix gutes dazu eingefallen.

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. PS: weil du oben geschrieben hast, ob wir anfangen müssen, nicht für andere Blogger oder Autoren zu schreiben - ich denke, das haben wir alle nicht oder? Wir haben doch einfach den Wunsch, uns mit anderen Lesern auszutauschen, seien sie "nur Leser", Blogger, Autoren, Verleger oder jeder andere: hauptsache derjenige liest ;)
      Dass fast alle Blogger sind, die auf meinem Blog landen, hab ich erst nach und nach rausbekommen, ich war ja noch absolut unwissend als ich angefangen hab ^^

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    2. Hallo Aleshanee,
      vielen Dank für deine Kommentare!

      Eben, das denke ich auch. Auf Blogs sind Blogger und vereinzelt andere Lesende; weitere Diskussionen spielen sich dann woanders ab. Damit geht leider ein Bereich, wegen dem es Blogs überhaupt gibt, ein Stück weit verloren.

      Ich denke, es ist auch kein Problem, wenn man auf einen Kommentar mal nicht nochmal antwortet, obwohl es die Antwort eines anderen Bloggers hergeben würde. Genauso, wie (hoffentlich!) keiner erwartet, dass jemand alles kommentiert ;-)
      Die Sache mit den Antworten ist mir selbst noch gar nicht so sehr aufgefallen. Vielleicht hatte ich bislang auch einfach Glück. Als Bloggerin freue ich mich jedes Mal über Kommentare, egal wie kurz oder lang. Eine Antwort ist da selbstverständlich. Aber vielleicht geht das auch zunehmend verloren, weil dann eben doch vieles auf Social Media Kanälen stattfindet und das Kommentieren auf Blogs dann in den Hintergrund gerät? Sofern vernünftige Diskussionen auf Twitter, FB und Co. möglich sind, stört mich das, ehrlich gesagt, gar nicht sooo sehr, aber bislang bekomme ich den Eindruck, dass es auch dort nur vereinzelt und recht bruchstückhaft Austausch über Posts gibt.

      Die Probleme, soweit ich das mitbekommen habe, tauchen wohl am ehesten bei Wordpressbloggern auf, die auf Blogger-Blogs kommentieren wollen. Ich hab glücklicherweise auch fast keine Probleme ^^

      Interessant! Das wusste ich auch noch nicht. Dann kann man sich, einen Schritt weiter gedacht, theoretisch fragen, ob eine Facebook-Seite vom Blog wirklich Sinn macht, um Leser anzusprechen. Odef ob diese Seite dann nicht vielmehr zu einem Blog für sich wird ;-)

      Zu deinem PS: Da habe ich an die ganzen Diskussionsthemen gedacht, die sich rund um die Blogosphäre drehen. Vielleicht ist das auch nur meine persönliche Blase, aber mir begegnen kaum Diskussionsthemen, die auch andere Lesende ansprechen würden, die sich nicht mit Blogs geschäftigen ^^'

      Liebe Grüße
      Sarah

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    3. Hm, also wenn ich einen Beitrag kommentiere, so wie hier deinen, wäre ich schon ein bisschen enttäuscht, wenn du jetzt nichts geantwortet hättest. Das muss ja nicht sofort sein, aber innerhalb ein paar Tagen erhoffe ich mir schon eine Antwort. Vor allem wenn ich einen ausführlichen Kommentar schreibe.

      Manchmal, bei Rezensionen, schreib ich auch nur kurz, dass mir das Buch auch sehr gut oder gar nicht gefallen hat - da erwarte ich jetzt keinen Antwort von dem Blogger. Aber wenn es eben ausführlicher ist oder gerade in den Aktionen, bei denen es ja gerade um den Austausch geht und ich mir wirklich Zeit nehme, etwas zu schreiben, erhoffe ich mir ehrlich gesagt schon eine Antwort drauf ^^

      Ja, die FB Seite ... ich denke schon dass sie Sinn macht. Viele gucken zwar wirklich nur da drauf und sehen ja schon anhand meiner Kurzbeschreibung um was es geht - und das reicht ihnen. Ist ja bei mir auch oft so. ABER es gibt doch auch viele, die über FB auf meinen Blog klicken. Das sieht man ja in den Statistiken ;) Die FB Seite alleine reicht ja leider nicht, weil die Reichweite so eingeschränkt wird. Ich teile meine Beiträge immer in vielen FB-Büchergruppen und dadurch werden die Posts dann doch viel mehr gesehen als ohne sie zu teilen. Ob das Auswirkungen darauf hat, ob ich dadurch mehr "Klicks" auf dem Blogbeitrag selber habe weiß ich nicht, aber zumindest wird es "gesehen" :D
      Gerade z. B. in der Gruppe "Zeilenspringer" oder "Büchereulen" sind ja viele "nur Leser" unterwegs. Die erreicht man damit schon, nur wie gesagt: viele sagen sie sind zu faul um sich dann dazu noch einen Beitrag auf einer "externen" Seite durchzulesen.

      zum PS: also ich hatte schon immer wieder Diskussionsthemen die alle betreffen, ich hab ja immer wieder mal eine kleine Diskussionsrunde unter dem Label "LeserStimmen" und da zur Diskussion angeregt, verschiedene Fragen rund ums Lesen. Aber auch hier: viele Kommentare, worüber ich mich natürlich gefreut habe, aber eben immer nur einer. Wenn ich darauf geantwortet habe, kam keiner zurück. Das ist eben auch immer die Zeitfrage. Überall nochmal nachzugucken und hin- und her zu kommentieren haben wir wohl alle einfach nicht ...

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    4. Ich meinte das jetzt auch nicht im Sinne von "Keine Antworten mehr". Das wäre super schade und komplett am Sinn vorbei ;-) Ich meinte es eher in dem Sinn, dass es MAL vorkommen kann, dass man aus welchem Grund auch immer nicht reagiert, obwohl es der vorangegangene Kommentar hergibt. Das kann ich verstehen, manchmal hat man einfach viel um die Ohren.
      Generell empfinde ich es aber schon als Teil des guten Tons, dass man einfach antwortet, wenn sich eine andere Person Zeit genommen hat, einen Kommentar zu schreiben. Erst recht, wenn es so ein langer Kommentar ist.

      Auch wieder wahr. Ich glaub, darüber funktioniert es dann beinahe ähnlich wie auf Twitter. Zumindest ich selbst sehe da zwar, dass der Link recht oft gesehen wird, aber geklickt wird er, bis auf Ausnahmen, nur, wenn jemand anderes den Link nochmal teilt. Irgendwie verrückt ^^'
      Aber allein die Aussage von "nur Lesenden", dass sich vin FB nicht noch auf eine zusätzliche Seite springen wollen, ist schon mal einiges wert. Vielleicht heißt "mehr Austausch mit Lesenden" im Umkehrschluss dann auch, mehr Austausch mit "nur Lesenden" auf Social Media Kanälen, vielleicht unterfüttert mit dem einen oder anderen Post, und Austausch mit anderen Bloggern auf dem Blog selbst ...

      [Ich sollte dringend mal meinen Feedreader überprüfen; von dem Label habe ich bei dir, glaube ich, noch keinen Post gesehen. Das sollte sich dringend ändern ;-)]
      Vermutlich ... Bei einigen wird es dann wohl auch einfach ein Thema von "nicht mehr dran denken" sein. Ich kann nicht einschätzen, wie viele sich nach einem Kommentar wirklich die Folgekommentare abonnieren oder regelmäßig in den Post schauen, um ein neues Kommentar mitzubekommen. An mir selbst merke ich bloß, dass ich nicht mehr an einen Post denke, wenn ich den nicht abonniert habe. Und trotz Abonnement bemerke ich manchmal eine Reaktion nicht, wenn es zu viele neue Kommentare gibt. Glaube allerdings nicht, dass sich daran irgendetwas ändern lässt. Vielmehr müsste sich da jeder an seine eigene Nase fassen ...

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    5. Jap, ich weiß was du meinst :)

      Alles sehr verzwickt und nicht einfach zu lösen.
      Mir ist noch eingefallen: Ich bin ja bei einer Buchtauschbörse im Internet registriert. Dort gibt es hauptsächlich Leser und ich glaube nicht so viele Blogger. Und immer wenn ein Buchtausch zustande kommt, schicke ich dem anderen eine Visitenkarte meines Blogs mit :) Allerdings hab ich darauf bisher noch keinerlei Reaktion bemerkt, und ich hab in den letzten Jahren schon viele Bücher vertauscht *lach*
      Aber naja, damit muss man als Blogger leben - ich bin gespannt wie sich das alles weiterentwickelt.

      Von den "LeserStimmen" gab es jetzt schon länger kein Diskussionsthema mehr, das letzte war glaub ich im Oktober 2017. Ich hab das mehr oder weniger monatlich gemacht, zumindest wenn mir ein Thema dafür eingefallen ist :)

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    6. Interessante Idee! Ich tausche ab und an auch mal Bücher, aber auf die Idee bin ich noch nicht gekommen ;-) Selbst wenn man darüber keine Mengen neuer Leser erreichen kann, kann man vielleicht zumindest bei dem einen oder anderen Interesse wecken.

      Okay, dann fühle ich mich nicht ganz so schlecht ;-)
      Hab auf jeden Fall festgestellt, dass deine neuen Posts bei mir generell nicht abgerufen wurden - scheint aber ein Problem meines Readers und nicht deines Feeds zu sein und sollte jetzt wieder funktionieren. Freue mich, vielleicht demnächst mal wieder, in dem Bereich etwas von dir zu lesen :)

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    7. Also das merke ich schon auch öfters, dass nicht alle Blogs und / oder Beiträge in meinem Blogroll angezeigt werden ... warum auch immer. Das ist schon irgendwie doof

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    8. Guten Morgen! Ich hab auch diesen Beitrag von dir heute in meiner Stöberrunde verlinkt :)

      Da sammel ich übrigens auch immer vor allem Diskussionsbeiträge - und davon gibt es doch immer wieder interessante Themen, wo auch mal mehr, mal weniger diskutiert wird von den Bloglesern. ^^

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    9. Ui, dankeschön! Hab gerade schon mal geschaut, da sind ja wieder einige interessante Themen dabei, die du gefunden hast :D

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  3. Hallo,
    das ist ein wirklich interessanter Beitrag. Ich bin noch ziemlich neu in der Bloggerszene und habe mir bis jetzt noch nicht so viele Gedanken über die Leser meines Blogs gemacht. Aber jetzt wo du das so geschrieben hast, sind die Kommentare schon immer von anderen Bloggern. Es wäre aber wirklich schön, wenn man auch die Nicht-Blogger erreichen würde.
    Ein schwieriger Ansatz, denn so spontan würde mir keine Lösung einfallen. Denn ich muss ehrlich sagen, dass ich ja niemanden nerven möchte mit meinem Blog, sondern ja den Lesern Spaß bereiten und ich hätte wohl bei manchen Aktionen das Gefühl ich würde mich aufdrängen. Ich weiß auch nicht.
    Auf jeden Fall werde ich wohl mal über deinen Beitrag etwas länger nachdenken. :)
    Liebe Grüße
    Diana von lese-welle.de

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    1. Hallo Diana,

      danke dir für dein Kommentar! Freut mich, wennn ich dir etwas zum Nachdenken mitgeben konnte.

      Ich glaube, eine finale Lösung ist weder wirklich notwendig noch möglich. Solange wir darüber nachdenken und uns fragen, wo wir hin wollen, was wir mit unserem Blog wollen und wen wir erreichen wollen/ könnten, kann das schon ziemlich hilfreich sein. Zumindest hilft es mir, immer mal wieder einen neuen Reiz in meinem Blog zu finden ;-)

      Das mit dem Aufdrängen ist verständlich. Man kann ja auch keinen zwingen, den Blog zu lesen. Ich glaube, solange der Blogger selbst Spaß am Bloggen hat, ist es wahrscheinlicher, dass der Leser auch Freude am Lesen hat und als Leser wiederkommt.

      Liebe Grüße
      Sarah

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  4. Hallöchen,
    Ich finde deine Fragen interessant. Da kann man sich mal Gedanken drüber machen. Ich vermute aber das diejenigen die gerne Blogs lesen, eben gerne lesen, um sich zu informieren und die eigenen Gedanken zum Buch wiederzufinden. Nicht jeder mag automatisch gerne kommentieren, wenn in ihm mehr ‘Leser’ als ‘Schreiber’ steckt.
    Ich kann damit leben, wenn ich auf der anderen Seite sehe, das die Beiträge trotzdem viele Besucher haben. Trotzdem freue ich mich sehr über jeden Kommentar. Ich persönlich bin übrigens nicht so gern auf Lovleybooks und lese lieber Blogs. Also bitte nicht abschaffen ;-)
    VG
    Caroline

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    1. Hallo Caroline,
      danke dir für deinen Kommentar!

      Bei den "normalen Lesern" kann das schon stimmen und ist vermutlich eine logische Erklärung für vorhandene Klickzahlen, aber wenig Reaktion. Die hohe Beteiligung von Bloggern an Diskussionen - die ja auch Blogs lesen - widerspricht dem wiederum.

      Abschaffen würde sich garantiert eh nicht durchsetzen, weil zumindest sämtliche Buchblogger, die ich kenne, (mich eingeschlossen) viel zu gerne bloggen, als damit aufzuhören ;-)
      Warum magst du Lovelybooks nicht so sehr?

      Liebe Grüße
      Sarah

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  5. Mich frustriert es auch sehr, im Herbst hat mich diese mangelnde Anteilnahme so genervt, dass ich kurz davor war, das Blog auf privat zu stellen. Dann wüsste ich wenigstens, warum niemand kommentiert.

    Das Hauptproblem bei Büchern ist wahrscheinlich, dass der Markt viel zu breit und vielfältig ist. Was soll man zu einem Buch kommentieren, welches man nicht kennt? Es kommen jedes Jahr gut 40.000 Neuerscheinungen auf den deutschen Markt, dazu kommt, dass das Leseinteresse zu ausdifferenziert ist. Gefühlt fallen 80-90% aller Buchblogs für mich weg (und ich für sie), das sie in Richtung Herzschmerz, Histo-Romane, Fantasy, Krimi und Thriller gehen. (Wobei es in beiden letzteren Bereichen wenigstens hochklassige Blogs gibt, was man von den anderen Genres nicht behaupten kann.) Ich kenne ein Blog, auf welchem nur Sachbuch-Rezis zu finden sind.

    Vergleichen wir dies mal mit dem Filmmarkt, wo jede Woche ein paar Filme starten, die dann jeder kennt. Wobei ich gerade dabei bin, mich auf meinem Filmblog auf Weltkino und Klassiker zu konzentieren, Filme, bei denen einige Filmfreaks über deren Existenz staunen. Insgesamt ist die Filmszene aber offener für Neues als die Buchszene.

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    1. Hallo,

      ja, das kann wirklich nerven, wenn man gar keine Rückmeldung bekommt.
      Bei Buchblogs kommt es, habe ich das Gefühl, immer stark auf das jeweilige Buch an: Bei dem einen reden einige mit, bei anderen niemand. Da wird selbst die Rezension kaum geklickt, selbst wenn das Buch eine Neuerscheinung ist. Da fragt man sich dann wirklich, was da los ist ...

      Dann drücke ich dir mal die Daumen, dass es auf deinem Filmblog besser wird!

      Vielen Dank für dein Kommentar und liebe Grüße
      Sarah

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    2. *Bei Buchblogs kommt es, habe ich das Gefühl, immer stark auf das jeweilige Buch an: Bei dem einen reden einige mit, bei anderen niemand.*

      Bei mir kommentiert zu 99,9% niemand. Ich bin da ganz ehrlich, ich halte das Blog nur noch wegen den Rezi-Exemplaren offen. Am liebsten würde ich manchmal einen Abschiedspost verfassen mit *Fuck you @ all, aber da ihr meine Texte so gar nicht wertschätzt, schließe ich hier. Ihr werdet ja ohnehin nichts vermissen.*

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    3. Das ist dann natürlich super ärgerlich ... schreibst du ausschließlich auf deinem Blog oder teilst du deine Posts auch über Social Media?
      Bei mir hat der Gebrauch von Twitter erstaunlich viel geändert. Hätte ich nie mit gerechnet, vorher war es hier auch bedeutend ruhiger ...

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    4. Ich weiß noch nicht einmal, wie man Twitter überhaupt benutzt, aber ich werde es mir mal ansehen. Facebook lehne ich komplett ab, meine Privatsphäre schotte ich ab, so gut es geht.

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    5. Verständlich. Das sollte jetzt auch nicht wie das Nonplusultra der Blogarbeit klingen, sondern ist meine persönliche Erfahrung.
      Wenn du es doch mal ausprobieren möchtest und Rat brauchst, kannst du dich gern melden,

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    6. Danke für den Rat ich hatte mir den Account eingerichtet und 20 Minuten später trudelte ein neuer Leser über Twitter ein.

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    7. Jap, das muss ich leider bestätigen. Alleine durch den Blog erreicht man mittlerweile leider kaum (neue) Leser.
      Ich bin auch auf Facebook, twitter und instagram vertreten und ja, gerade über Facebook kommen viele Klicks und auch Interaktionen mit dem Blog. Diesen Trend muss man natürlich nicht mitmachen, aber ich sehe, dass dadurch einfach viel passiert. Es ist schwierig, denn wie und wo soll man auf seinen Blog aufmerksam machen, damit man neue Leser findet / anspricht?

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  6. Wie wunderschön, eine richtige, heiße Diskussion. Aber erst einmal einen "Guten Tag" :-) und ein Dankeschön für diesen Artikel. Leider beziehen sich die Antworten oft aus das Kommentieren; ein Thema was schon sehr häufig in Grund und Boden diskutiert wurde. Meiner Meinung nach kommt in den wenigsten Fällen - wie hier - ein Austausch zustande, oftmals erfolgt ein Kommentar nur, um auf seine Seite hinzuweisen. Erschwerdend ist dann noch, das WP und Blogger im Clinch liegen und diesen Akt erschweren. Viele lassen einen Kommentar nur mit Namen gar nicht mehr zu, wie soll sich dann ein Nichtblogger, der keine ID vorweisen kann, äußern? Kann er nicht, leider ...

    Hinzu kommt, das es wirklich eine sehr große Zahl an Buchblogs gibt. Da aber leider der Großteils der Jugend keine Bücher liest (wie oft habe ich von Tweenties gehört, das Lesen so etwas von uncool ist), bleibt der lesende Teil unter sich - und dieser Teil hat meistens einen Blog. Aber ob der Inhalt des Blogs meinem Geschmack entspricht und ich dann dort lese, kommentiere? Hier spricht mir Nomadenseele aus der Seele und es bleibt mir nichts hinzuzufügen als ein nochmaliges Dankeschön für diesen Beitrag.

    LG - Conny

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    1. Hallo Conny,

      na ja, "heiß" würde ich sie nicht gerade nennen, aber wärmer als sonst auf jeden Fall ;-)

      Das bloße Kommentieren, um seinen Link dazulassen, finde ich immer super nervig! Wenn schon kommentieren, kann man doch eigentlich auch etwas mehr schreiben als ein bloßes "Hallo", oder?
      Diese Beschränkung auf eine ID ist mir selbst bisher noch gar nicht so sehr aufgefallen. Das ist ja schade und hemmt eindeutig einen potentiellen Austausch. Hast du das auf Blogger- oder auf WP-Seiten gesehen?

      Vielen Dank für dein Kommentar und liebe Grüße
      Sarah

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    2. Hallo Sarah,

      dieses Phänomen tritt bei Blogger auf. Da hast Du ja die Auswahlmöglichkeiten, unter welchem Profil Du kommentieren willst. Viele lassen in diesem Menü die Einstellung URL nicht zu (Du hast ja dieses Menü auch, da sind es die 2 letzten Punkte, die ich meine und die fehlen), sondern eben nur Blogger, WP und so weiter. Gibst Du dann Deine WP-ID ein (das ist die Blog-URL) kommt immer die Meldung, das Du nicht identifizierst werden kannst und somit wird der Kommentar nicht abgeschickt. Klar gibt man bei dieser Situation nach dem dritten Versuch, etwas zu schreiben, auf. Das kann zum Beispiel eben auch ein Grund sein, warum in der letzten Zeit weniger Kommentare erfolgen.

      LG - Conny

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    3. Hey Conny,
      ich wusste gar nicht, dass man das abstellen kann o.O Aber klar, das schränkt erheblich ein ...

      Danke dir für den Einblick und liebe Grüße
      Sarah

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    4. Deshalb hab ich keinerlei Einschränkungen bei meiner Kommentarfunktion eingestellt - wozu auch?
      Anfangs hab ich schon einige Spam Kommentare bekommen, mittlerweile gar nicht mehr, vielleicht 2 im halben Jahr. Und die landen ja dann auch im Spam Ordner, bzw. kann ich sie einfach löschen. Deshalb verstehe ich nicht warum man das so einstellt.

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  7. Hallo Sarah,

    ein spannender Beitrag! Ich selbst habe überhaupt kein Problem damit, dass 'nur' andere Blogger und vielleicht Autoren bei mir vorbei schauen und kommentieren. Ich freue mich, wenn ein 'normaler' Leser mal des Weges kommt, aber das ist gar nicht mein Anspruch an meinen Blog. Ich möchte mich mit anderen über Bücher austauschen, für mich selbst mein Leseleben dokumentieren und einfach Spaß an der Sache haben. Vielleicht nehmen wir auch alles viel zu ernst?^^

    Außerdem stimme ich Conny zu - die Vielleser bleiben wohl eher unter sich und viele von ihnen haben wohl auch Blogs, weil sie sich über ihr liebstes Hobby austauschen möchten.

    Die großen Communities wie LovelyBooks haben meiner Meinung nach einen Haken: sie geben vor, worüber in welcher Form der Austausch erfolgt. Man kann nicht einfach mal eine Urlaubsmeldung 'posten', eine witzige Liste erstellen (Top Ten Thursday - ich liebe ihn!) oder sich über Neuzugänge und Wunschbücher unterhalten. All diese Elemente fehlen den Communities und daher bin ich zur Bloggerin geworden.

    Bloggerblase? Na und? Ich fühle mich hier wohl, wer mitblubbern will ist aber herzlich eingeladen. :)

    Liebe Grüße,
    Nicole

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    1. Hallo Nicole,
      danke dir für deinen Beitrag!

      Deswegen auch die Frage: Selbst wenn wir in der Bloggerblase sind, wollen wir da überhaupt raus? ;-)
      Wie dir ist mir der Spaß an der Sache am wichtigsten und ich freue mich über den Austausch, den ich bekomme. Trotzdem frage ich mich manchmal, wo die ganzen Leser sind, die sich sonst z.B. auf FB oder Lovelybooks so gern austauschen möchten. Aber vielleicht brauchen wir auch gar kein weiteres Publikum und der Austausch unter Bloggern ist spannend genug?

      An den Haken, den du nennst, habe ich bislang selbst noch gar nicht gedacht. Aber klar - macht Sinn! Man kann da zwar auch Themen erstellen, abgesehen von Rezensionen, aber eh die mal von anderen wahrgenommen werden (und ob sie überhaupt wahrgenommen werden) ...

      Liebe Grüße
      Sarah

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    2. Hallo Sarah,

      ehrlich gesagt, ich habe jetzt nicht so den Eindruck, dass sich auf LB und FB mehr ausgetauscht wird. Wann kriegt man (unter normalen Umständen) schon einen Kommentar auf eine LB-Rezension?

      Bzgl. Kommentieren und Liken will ich auch noch was sagen: ich kommentiere gern, allein um anderen zu zeigen, dass ich da war. Doch dann wird's manchmal so gedreht, dass man kommentiert um andere zu locken. Also, wie man's macht ist es falsch! XD Auf Facebook like ich auch so oft wie möglich (meist wenn ich auf den Zug warte) Beiträge 'meiner' Blogger und Autoren, weil wenn man das nicht macht, dann verschwinden die Seiten wegen des Algorithmus. Doch dann wird einem gleich ein 'aggressives' Like-Verhalten unterstellt. Da frage ich mich schon, haben die Herrschaften schon gewählt?

      Liebe Grüße,
      Nicole

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    3. Hey Nicole,
      ja gut Rezensionen kann man auch da total vergessen, zumindest was den Austausch angeht. Ich meinte eher so buchige Themen wie Lesetipps, Leseaktionen, Diskussionen über Figurentypen etc. ... wobei die wiederum auch auf Blogs ganz gut laufen. Ach Mensch, echt ein schwieriges Thema ...

      Okay, das ist... merkwürdig? Wenn das Kommentar nicht nur ein bloßes "Schöner Post, schau doch mal bei mir vorbei!" oder voll mit Links zum eigenen Blog ist, würde ich nie auf die Idee kommen, dass das ein Werbekommentar ist. Ähnlich mit Likes... ich dachte immer, man kann vieles gut finden und das dann auch ausdrücken? Da fällt mir dann wirklich nichts mehr zu ein als den Kopf zu schütteln.

      Liebe Grüße
      Sarah

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    4. Unser Fazit? :) Dein Beitrag gibt viel zum Nachdenken und bringt Anregungen. Sehr schön und erfrischend! Ich habe mich über den Austausch mit dir sehr gefreut! :)

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    5. Klingt nach einem guten Fazit ;-)
      Gern und danke dir für die rege Beteiligung!

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    6. @ Nicole, du hast geschrieben: Bzgl. Kommentieren und Liken will ich auch noch was sagen: ich kommentiere gern, allein um anderen zu zeigen, dass ich da war. Doch dann wird's manchmal so gedreht, dass man kommentiert um andere zu locken. Also, wie man's macht ist es falsch!

      Es geht hier denke ich mal um solche Kommentare: Hi, dein Blog ist toll, schau doch mal bei mir vorbei!

      Sowas ist halt irgendwie ... naja. Wenn derjenige wenigstens ein bisschen auf den Inhalt des Postes eingeht und seinen Link zum Blog druntersetzt, weniger aufdringlich.

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    7. @ Aleshanee: Alles klar! Solche Kommentare krieg ich eher selten und daran hatte ich gar nicht gedacht. Das finde ich auch nicht gerade toll & so etwas ignoriere ich einfach.

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    8. Ich kriege die auch selten, mittlerweile. Die hatte ich eine zeitlang auch öfters. Meistens waren das einfach "neue" Blogger, ich denke die versuchen auch einfach Anschluss zu finden. Aber packen das halt auf diese Art einfach etwas "falsch" an.
      Ich ignoriere sowas meist auch. Ein bisschen mehr darf es dann schon sein :)

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  8. Huhu!

    Ich habe auch schon öfter darüber nachgedacht, dass fast alle Leser, die auf meinem Blog kommentieren, selber bloggen. Manchmal habe ich mich beim Schreiben einer Rezension dabei ertappt, dass ich drauf und dran war, Begriffe wie "SUB", "Haul", "Rezi" oder Re-read" zu verwenden, konnte mich aber immer noch rechtzeitig stoppen – denn damit würde ich endgültig nur noch für andere Buchblogger schreiben. Ich liebe den Austausch mit anderen Bloggern, gar keine Frage, aber ich möchte auch keine Hemmschwelle für Nicht-Blogger schaffen.

    Vielleicht ist es Wunschdenken, aber ich möchte glauben, dass Buchblogs immer noch wichtig sind und ihre Rechtfertigung haben. Selbst, wenn wir uns wirklich nur gegenseitig beinflussen, ergibt sich daraus doch Diskussion über Literatur, und ich sehe an mir, dass ich wesentlich breiter gefächert lese – und auch Bücher, für die ich früher zu faul gewesen wäre, weil sie unbequem sind und mich wirklich fordern. Ich denke, wir bilden uns gegenseitig, sozusagen.

    Mein Eindruck ist jedoch, dass wir die Nicht-Blogger hauptsächlich dadurch erreichen, indem wir unsere Rezensionen auf Amazon & Co. posten, und das ist schade, weil unsere Blogs ja mehr zu bieten haben als NUR Rezensionen. Aber mir fällt da nur wenig ein, um das zu ändern...

    In meiner Lieblingsbuchhandlung haben sie schon ein paarmal Rezensionen von mir (und anderen Bloggern) neben den entsprechenden Büchern in einem Schaukasten ausgestellt, das fand ich schon mal eine gute Sache. Aber auch da geht es halt wieder nur um Rezensionen.

    Ich habe deinen Beitrag HIER für meine Kreuzfahrt durchs Meer der Buchblogs verlinkt.

    LG,
    Mikka

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    1. Hey Mikka,

      ich denke auch, dass Buchblogs immer noch wichtig sind. Wenn schon nicht unbedingt für Nicht-Blogger, dann doch wenigstens für andere Blogger, was ja auch schon mal was ist.

      Die Sache mit den Nicht-Bloggern ist, denke ich, wirklich schwer. Wie überzeugt man Menschen, die bislang mit dem zufrieden sind, was sie haben, davon, nun noch auf andere Plattformen zu kommen? Rezensionen bsp. gibt es ja auch auf zig anderen Plattformen, allen voran natürlich (relativ) große Seiten wie Amazon, Lovelybooks etc.

      Die Idee deiner Buchhandlung finde ich super! Lässt sich vermutlich nur schwer flächendeckend einführen, aber ist definitiv ein interessanter Weg, die digitale Bloggerwelt mit dem analogen Buchhandel zu kombinieren - zumal auch viele Buchblogger betonen, wie gern sie in Buchläden statt im Onlinehandel einkaufen.

      Vielen Dank für dein Kommentar und die Verlinkung!

      Liebe Grüße
      Sarah

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  9. Mit Verspätung bin ich auf diese interessante Diskussion gestoßen und habe auch die Kommentare mit Interesse gelesen. Jetzt will ich auch noch gerne meine 5 Cent dazu dalassen (auch wenn's schon fast 3 Euro sind, so lang ist mein Kommentar, ups):

    Ich lese und rezensiere hauptsächlich die beiden Genres Krimi/Thriller und Gay Romance, wobei ich letztere meistens auch noch auf englisch lese, weil es keine deutsche Übersetzung dazu gibt. Wenn man also keine Krimis/Thriller mag, hat man es auf meinem Blog schon mal schwer, zu einem gelesenen Buch etwas zu schreiben, weil es beim Lesegeschmack keine Überschneidungen gibt. Selbst wenn ich ein Buch völlig enthusiastisch vorstelle, wird die Rezi vielleicht gerne gelesen, bietet aber bis auf „schöne Rezi, ist aber so gar nicht mein Genre“ kein Potenzial für einen Kommentar der Leser oder gar eine Diskussion über das Buch.

    Wahrscheinlich gibt es auch mehr Rückmeldungen von Bloggern als von „nur-Lesern“, weil man als Blogger selbst weiß, wie wichtig das für die Motivation ist. Und weil man so leicht einen Blog eröffnen kann, haben eben sehr viele, die nicht nur lesen, sondern sich darüber auch gerne schriftlich austauschen, einen Blog. Selbst das oben erwähnte „schöne Rezi, ist aber so gar nicht mein Genre“ ist mir tausend Mal lieber, als wenn jemand nur stumm meinen Blogartikel liest, für sich zustimmend nickt, und weitersurft. Ich bin da ganz einer Meinung mit Nicole Wagner aus dem Kommentar weiter oben und hinterlasse auch oft einen nur kurzen Kommentar, einfach um das Signal dazulassen, ich war da und habe den Beitrag gelesen, auch wenn ich nichts großartig zu einer Diskussion beizutragen habe.

    Meine lesenden, aber nicht bloggenden Freunde aus dem richtigen Leben wissen sehr wohl, dass ihnen ein Buch gefallen oder nicht gefallen hat. Sie haben aber keine Lust, sich Gedanken darüber zu machen, wieso genau, und das auch noch in Schriftform auf den Punkt zu bringen. Es reicht ihnen, mal Blogbeiträge zu lesen. Kommentieren und darüber diskutieren wollen sie tendenziell eher nicht. Selbst wenn ich direkt nachfrage, ob sie meinen Blogbeitrag zum Buch XY gelesen haben, kommt als Antwort in etwa: „Ja, hab ich. Ich fand das Buch auch toll.“ Das sind zumindest meine Erfahrungen – wer über Bücher was schreiben will, hat einen Blog. Wer keinen Blog hat, hat auch oft keine Lust zu kommentieren. Facebook nutze ich kaum, da mag es anders sein.

    Ich fände es auch schön, wenn meine Reichweite größer wäre und sich mehr Leser auch ohne eigenen Blog einfinden würden. Aber ich fürchte, das wären hauptsächlich stumme Leser, die mir natürlich genauso willkommen sind, aber die einen echten Austausch nicht wirklich bereichern würden.

    Deshalb habe ich für mich das Fazit gezogen, dass ich das lese und rezensiere, was ich selbst gerne lese, ohne darauf zu schielen, wie ich mehr Leute ansprechen könnte. Das ist eine Nische, in der ich mich wohl fühle, die aber sicher nicht die große Leserschaft bringt. Ich möchte gerne Rückmeldungen, Diskussionen und Austausch auf meinem Blog haben. Und wenn ich den mit anderen Bloggern habe, dann sind das tolle Gespräche und wertvolle Kommentare.
    Wie man seinen Leserkreis dauerhaft auf Leser ohne eigenen Blog erweitert, dazu ist mir auch noch nichts Wirkungsvolles eingefallen. Und die dann noch dazu zu bringen, sich aktiv auszutauschen, ist noch schwieriger.
    Deshalb freue ich mich über das, was ich habe und belasse es dabei.

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    1. Hey,

      erstmal vielen Dank für diesen ausführlichen Kommentar. Ich glaube, das ist einer (wenn nicht der) längste Kommentar unter einem meiner Posts!

      Was die Genres angeht, könnte man jetzt sagen, dass es sicher auch andere in dem Bereich gibt. Gerade Krimi/Thriller ist ein ziemlich beliebtes Genre auf Blogs - da sollte es also zumindest theoretisch doch einige geben, die mitreden können.
      Die Kombination mit Gay Romance finde ich an sich super, weil man sie einfach nicht oft sieht. Alleinstellungsmerkmal und so. Aber klar, andererseits kann die Kombination auch schwierig sein, weil es dann doch wieder speziell ist und interessierte Leser einen erst einmal finden müssen.

      Den Motivationsaspekt finde ich gut, an den hab ich selbst noch gar nicht gedacht! Aber stimmt schon, als Blogger ist man nochmal ganz anders sensibilisiert für Bloggerthematiken und die Bedeutung von Kommentaren im Besonderen.

      Deine Erfahrungen finde ich hilfreich. Das bestätigt, was ich jetzt, auch im Zuge dieses Posts, hier und dort gehört habe. Dass Nichtblogger vielleicht Posts lesen, aber nur in wirklichen Ausnahmefällen auch Lust haben, sich an irgendwelchen Gesprächen zu beteiligen, die über "Tolles/ doofes Buch!" hinausgehen.

      Gute Einstellung! :)
      Letztendlich deprimiert es wohl auch, sich darauf zu versteifen, irgendwie unbedingt Nichtblogger zu erreichen und mit denen ins Gespräch zu kommen. Das allerdings mitzudenken, kann meiner Meinung nach in gesundem Maße durchaus anregend sein und neue Impulse/ Ideen geben.

      Liebe Grüße
      Sarah

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    2. Witziger Weise gibt es kaum Leser, die die gleiche Genre-Kombination mögen, die ich lese und rezensiere. Die meisten beschränken sich bei Reaktionen zu meinen Blogartikeln auf eines der beiden Genres und ignorieren das andere komplett. Ich habe quasi zwei Leserkreise, die sich kaum überschneiden. Das macht aber gar nichts, denn so macht es schon den Eindruck, die Reaktion kommt aus ehrlichem Interesse für das Thema / Buch und das möchte ich ja auch genau so haben.
      Ja, ich glaube auch, man sollte nicht im Hinterkopf haben, dass man doch hauptsächlich für Blogger schreibt, sondern so offen formulieren, dass sich jeder wiederfindet, der gerne liest, man sollte „Fachbegriffe“ erklären oder nicht davon ausgehen, dass bestimmte Dinge bekannt sind, die man als Blogger schon weiß, als reiner Leser aber vielleicht nicht. Ich verlinke z. B. auch regelmäßig Rezensionen anderer Blogger bei meiner, um es den Lesern ein bisschen einfacher zu machen, zu stöbern und herauszufinden, was andere von diesem Buch halten. Bei der großen Amazone gibt’s ja auch viele Meinungen geballt an einer Stelle und das kann ich ein bisschen nachbilden (und die Links werden auch angeklickt).
      Ich glaube, es ist z. B. wichtig, viele verschiedene Möglichkeiten anzubieten, einem Blog zu folgen, auch über E-Mail, was dann eben Leser nutzen können, die nicht bei Wordpress angemeldet sind und auch in den Social Media nicht so zuhause sind. Ob das dann angenommen wird, steht ja wieder auf einem anderen Blatt.
      Und so lange es mir in diesem kleinen Leser/Diskutier-Kreis Spaß macht – und das tut es sehr – ist ja trotz der geringen Reichweite immer noch alles in Ordnung.
      LG Gabi

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    3. Das ist doch dann auch was Gutes! Und solange es ehrliche Rückmeldungen gibt, die über ein bloßes "Toll/ Doof" hinausgehen, finde ich, ist alles gut. Dann kann man sich zwar noch über die Anzahl der Rückmeldungen auslassen, aber wenigstens gibt es schon mal Austausch.

      Bei den zwei Leserkreisen hab ich mich direkt angesprochen gefühlt: Ich lese häufiger Krimi/ Thriller, seltener Gay Romance. Passt also. Trotzdem schreibe ich bei Rezensionen nur bei Krimi/ Thriller Kommentare, beim anderen nicht. Keine Ahnung warum, fällt mir gerade zum ersten Mal auf o.O

      Die Einstellung ist wirklich gut. Mit der Verlinkung anderer Rezensionen hab ich bei meiner letzten auch angefangen, nachdem ich das bei anderen super hilfreich finde. Kann mir gut vorstellen, dass das Nichtbloggern ebenso geht.

      Jepp, stimme ich absolut zu! So findet dann hoffentlich nicht nur jeder eine Möglichkeit, dem Blog zu folgen, sondern kann auch, wenn er mehrere Kanäle besitzt, seine Lieblingsfolgemöglichkeit zu wählen.

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  10. Spannende Fragen, die Du da stellst!

    Mir sind kürzlich folgende Dinge aufgefallen:

    Menschen, die über Bücher im Allgemeinen bloggen, sind größtenteils Frauen. Männer haben oft eher spezielle Bereiche wie Horrorfilme oder so. Ich frage mich ein bißchen, woran das liegen mag.

    Auch frage ich mich, ob attraktive Blogerinnen und Blogger etwas mehr Aufmerksamkeit erhalten als "normal" aussehende Personen.

    Ich bin aber auch erst seit Anfang Dezember aktiv, sodass meine Eindrücke vielleicht nicht ganz richtig sind.

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    1. Hallo Michael,

      zumindest, was mein eigenes Blogumfeld betrifft, kann ich dir zustimmen: Es gibt zwar auch einige männliche Blogger, aber der Großteil ist doch eher weiblich. Ich hab mal was gelesen, dass Frauen eher dazu tendieren, sich über Hobbys auszutauschen, statt sie nur auszuüben, und bewusst nach anderen Interessierten suchen. Ob das tatsächlich so ist oder nur ein Klischee, kann ich nicht sagen (auch weil ich nicht mehr weiß, wo und in welchem genauen Zusammenhang ich das gelesen habe).

      Was das Aussehen betrifft, denke ich, kommt das auf die Blogplattform an und inwieweit man sich selbst als Person darstellt.
      Der klassische Blog lebt meines Erachtens nach sehr vom Schreiben. Klar kommen da bei einigen auch Fotos von sich selbst mit rein, stehen aber eher nicht im Vordergrund. (Wobei man auch erwähnen muss, dass Blogs mit guter Gestaltung und guten Fotos, ob nun mit Menschen darauf oder ohne, mehr gelesen werden.)
      Reden wir dagegen über einen Youtube- oder Instagram-Blog, weiß ich nicht, inwieweit das Aussehen der Person, zumindest beim ersten Eindruck, eine Rolle spielt. Bei Instagram gibt es dann ja auch nochmal die Differenzierung, ob Instagramer nur zB Bücher fotografieren oder auch sich selbst.
      Von daher... Ich denke, pauschal kann man das nicht sagen. Wenn man sich aber auf einer Plattform bewegt, die eher visuell angelegt ist und auf der man sich selbst zeigt, wird das Aussehen wohl schon auch eine Rolle mit spielen.

      Selbst in der kurzen Zeit kannst du schon einige wichtige Eindrücke gesammelt haben. In manchen Bereichen mögen die sogar noch aussagekräftigerer sein als von "eingefleischten" Bloggern, einfach weil du noch nicht ganz so tief drin bist und somit vielleicht eine gemischte Perspektive aus Außenwahrnehmung und Insiderwissen besitzt.

      Liebe Grüße und danke dir für dein Kommentar
      Sarah

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