[#readbooks30dayschallenge] In welcher Fantasy-Welt willst du leben?

Samstag, 10. Juni 2017 | Kommentieren
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Notiz: Meine Beiträge zu Tag 8 und Tag 9 findet ihr auf Twitter.
Die Challenge wurde von Elizzy von "read books and fall in love" ins Leben gerufen. Weitere Informationen findet ihr auf ihrem Blog.

In welcher Fantasy-Welt willst du leben?

- Tag 10 -

Fantasy-Welten sind toll - immerhin ist alles möglich. Die Geografie kann sich vollkommen von unserer Welt unterscheiden, es kann Parallelwelten geben und die fantastischsten Kreaturen, die man sich (noch nicht) vorstellen kann. Es kann fremde Kulturen und fremde Regeln geben. Der Fantasie sind einfach keine Grenzen gesetzt.

Aber in welcher möchte ich leben?

Meine erste spontane Reaktion war ein hilflos-überfragtes Schulterzucken. Keine Ahnung! Wenn ich selbst schreibe, treibe ich mich in so vielen verschiedenen Welten herum, die alle irgendwie mein Zuhause sind. Sein können. Wenn ich lese, kann mich jede fantastische Welt begeistern, wenn sie nur überzeugend genug aufgebaut und dargestellt ist.
Da es für mich keinen Favoriten gibt, habe ich beschlossen, mal ein paar Fantasy-Welten zusammenzusuchen, die mich am meisten reizen - was meist schlicht und ergreifend damit zusammenhängt, dass ich die Geschichte so großartig fand.

Erweiterte Realität oder neue Welt?

Generell finde ich Bücher der Urban Fantasy, in der die reale Welt mit fantastischen Elementen (oder Parallelwelten/ -gesellschaften) angereichert wird, sehr reizvoll. Was diese Elemente im Detail sind, ist natürlich von Buch zu Buch unterschiedlich. Besonders in Erinnerung geblieben sind mir die Welten von "Harry Potter", "Rachel Morgan" und der "Mortal Instruments". Im Prinzip kann hier aber auch jedes andere Fantasy-Buch stehen, das seinen Ausgangspunkt in unserer normalen Realität hat.
Auch wenn es in der Fantasy mittlerweile ein absolutes, z.T. nerviges Klischee ist, fände ich es toll, spontan irgendwelche magischen Fähigkeiten an mir zu bemerken oder plötzlich festzustellen, dass es doch noch mehr auf dieser Welt gibt, als wir bisher dachten.
Komplett eigene Welten, die mir sofort in den Sinn kommen, in denen ich leben wöllte (und die nicht aus meiner eigenen Feder stammen), gibt es gar nicht so viele.
Mittelerde von J. R. R. Tolkien ist ein Standardbild einer solchen Welt, die selbstverständlich nicht fehlen darf. Das Auenland fand ich schon immer schön. Viel Natur und wunderbar friedlich - einfach perfekt! Daneben ist die Welt so riesig, dass es theoretisch niemals langweilig werden dürfte. Wenn es mir im Auenland also irgendwann zu öde wird, wandere ich einfach aus!
Ansonsten darf hier "Märchenmond" von Wolfgang und Heike Hohlbein nicht fehlen. Als Kind hab ich manchmal wortwörtlich davon geträumt, die gläserne Festung Gorywynn und Themistokles' Turm zu besuchen. Und der Friedhof der Träume ist zwar immernoch etwas gruselig, aber gleichzeitig sehr reizvoll. (Nur leben wöllte ich da natürlich nicht. Nur mal vorbeischauen!) Insgesamt gibt es in der Welt allerhand fantastische Wesen und gewöhnliche Menschen. Zu welchen ich gehören wöllte, kann ich gar nicht sagen. Magie finde ich immer spannend, egal in welcher Form, aber in Märchenmond ist es garantiert auch spannend, einfach ein ganz gewöhnlicher Mensch zu sein (Kim hat's bewiesen!).

Für eine Welt entscheiden kann ich mich einfach nicht. Dazu gibt es zu viele, zu unterschiedliche, die mich alle auf ihre Art reizen können. Ich bleibe dann wohl doch beim Lesen (und Schreiben) und tauche in viele verschiedene Welten ein.

Und ihr? Könntet ihr euch eine Fantasy-Welt als neuen Wohnort vorstellen?

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