#bloggerliebe - Wie ich zum Bloggen kam

Dienstag, 11. April 2017 | Kommentieren
Manchmal stöbert man ja so durch die Blogosphäre, schnuppert hier und da rein und landet dann plötzlich auf Seiten, die man bisher noch gar nicht kannte, die es aber eigentlich wert sind, gekannt zu werden. So kürzlich wieder geschehen und mal eben über die #bloggerliebe gestolpert - eine wunderbare Blogparade, die Stefanie Leo von Lesen // Leben // Lachen ins Leben gerufen hat.

Darum geht's

#Bloggerliebe = Wie ich die Liebe zum Bloggen entdeckte? oder Mein schönstes Blog(ger)-Erlebnis oder Was du deinem liebsten Blogger schon immer mal sagen wolltest oder Kurz vorgestellt: Mein(e) Lieblingsblog(s) (max. 3)
Schreibe zu einem der obigen Beispiele einen kleinen Beitrag auf deinem Blog bzw. drehe einen Videobeitrag wenn du Vlogger*in bist. Verlinke darin bitte diesen Artikel.

Die Teilnahme ist noch bis zum 15. April möglich.

Wie ich mich in die Blogosphäre verirrte und nicht mehr herauskam (und wollte) ...

Mein lieber Blog, vor gut sieben Jahren warst du noch ein niedliches Teenie-Tagebuch. Und ein hässliches Entlein.

Meine ersten Blog-Gehversuche waren eine spontan-planlose Idee. Ich wollte schreiben - über mich, meinen Alltag, Gedanken ... wie man es eben in einem Tagebuch tut. Nur online. Bei einem kleinen Bloganbieter, den es heute so gar nicht mehr gibt. Mit einem Design, das man noch am ehesten als "grauenhaft" beschreiben kann. Aber hey, ich hatte einen Blog - und fühlte mich damals verdammt cool damit. Auch wenn die meisten von denen, die überhaupt davon erfuhren, dachten, ich schreibe auf einem Block. Tja, gut.

Mein lieber Blog, du wolltest nie wirklich ein Tagebuch sein. Oder warum tauchten bei dir plötzlich Bücher auf?

Gelesen habe ich gefühlt schon immer gerne. Daher war es eigentlich gar nicht verwunderlich, dass ich irgendwann anfing, über meine gelesenen Bücher zu schreiben. Kurze Absätze, keine wirklichen Rezensionen.
Zwischenzeitlich wechselte der Blog dann Gesicht und Namen und tauchte auf Googles Blogger auf. Mit einem - wie ich damals glaubte - besseren Design. Nee, nicht wirklich, aber der Wille zählte.
Der Wunsch, über mich (und für mich) zu schreiben, wurde weniger. Dafür wollte ich mehr über Bücher - hauptsächlich selbst gelesene - berichten und eigene kreative und Schreibprojekte teilen. Wieder änderte sich dadurch der Blog - er und ich, wir entwickelten uns gemeinsam weiter.

Mein lieber Blog, erinnerst du dich, wie wir erwachsen werden wollten, als das Abitur geschafft war?

2013, meine Abiturklausuren waren gerade alle geschrieben, wurde mir endgültig klar, dass ich mit dem damaligen Namen - und der Webadresse - nicht mehr weitermachen wollte. In wenigen Wochen entstand erst der neue Name und dann der ganze neue Blog. Ende Mai 2013 wurde dann der Pergamentfalter geboren.
Ein Blog, der zunehmend das verkörpert, was er und ich geworden sind. Bücher haben sich zum geliebten Hauptthema gemausert, das ich nicht mehr missen möchte. Und das sich absolut richtig anfühlt.

Mein lieber Blog, was würden wir heute nur ohneeinander machen?

Heute gehört das Bloggen zu meinem Alltag. Über Bücher plaudern, neue Schätze und Buchtipps durchstöbern, regelmäßig Posts lesen und schreiben - ohne all das könnte ich es mir heute gar nicht mehr vorstellen.
Mit wem sollte ich meine gerade gelesenen Bücher besprechen? Wem von neuen Buchschätzen berichten, über Plottwists fachsimpeln oder mich einfach über meine eigenen Projekte austauschen? In meinem Freundeskreis ist kaum jemand wirklich buchbegeistert, geschweige denn liest jemand meine Lieblingsgenres.
Der Blog ist zu einem Teil von mir geworden. Er gehört dazu; nicht mehr bloß als einfaches Hobby, sondern als Möglichkeit, andere kennenzulernen, die genau das lieben, was ich liebe: Bücher. Lesen. Schreiben. Und sich darüber auszutauschen.

Vor gut sieben Jahren war es eine spontane Idee ohne geplante Zukunft. Und heute? Ohne Blog - ohne mich!

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