Leipziger Buchmesse 2017: Tipps und Hinweise

Sonntag, 19. März 2017 | Kommentieren

In wenigen Tagen ist es endlich soweit: Die Leipziger Buchmesse startet!

Spätestens seit am 21. Februar das Programm online gegangen ist, vergeht kein Tag, ohne irgendwo etwas über die Buchmesse zu lesen oder zu hören. Veranstaltungspläne werden geschrieben, Reisevorbereitungen getroffen, Treffen verabredet - allmählich geht es dann wirklich in die ganz heiße Phase

Buchmesse-Checkliste

Alles dabei oder doch was vergessen? Zu viel mitgenommen? Oder in den heiligen Bücherhallen plötzlich doch festgestellt, dass etwas fehlt?
Wer regelmäßig auf die Buchmesse geht, hat sicher ein Gefühl dafür, was er braucht und was nicht. Für alle neuen Buchmesse-Gänger, Planlosen und Kurzentschlossenen habe ich hier mal meine ganz persönliche (aber sicher auch für viele andere hilfreiche) Checkliste:

Rucksack (Umhängetasche tut auf Dauer den Schultern nicht gut)
Eintrittskarte/ Presseakkreditierung
Portemonnaie mit Geld
Block und Stift(e)
aufgeladenes Handy inkl. Veranstaltungsplan (z.B. in der Buchmesse-App oder als PDF)
Trinkflasche(n) mit Wasser (mindestens 1,5 Liter)
Snack für zwischendurch (Messeessen ist mir meistens zu teuer)
Visitenkarten
evtl. 1-2 Bücher zum Signieren
evtl. Bahnticket
leichte Kleidung

Ich trage auf der Buchmesse meist leichte Kleidung, die weder drinnen zu warm noch draußen zu dünn ist - gern auch im Zwiebellook. Dabei achte ich auf eine Jacke, die ich entweder in den Rucksack stopfen oder umbinden kann. Wer dagegen seine Draußen-Jacke nicht die ganze Zeit mit sich herumtragen will, kann sie auch bequem für 1,50 Euro an der Garderobe abgeben.

Besucherführung und Sicherheitschecks auf der Messe

Mindestens diejenigen, die schon einmal am Samstag auf der Messe waren, werden wissen, wie voll es auf dem Messegelände werden kann. Einbahnstraßensysteme und verstopfte Gänge sind dann alles andere als eine Seltenheit.
Um diesem Besucherandrang zu begegnen, hat die Buchmesse eine erweiterte Besucherführung vorgestellt - inkl. Sicherheitsbereichen mit stichprobenartigen Kontrollen an den Eingängen.
Wie genau ihr euch das vorstellen könnt und was euch erwartet, hat die Buchmesse kürzlich in einem Video erklärt.

Buchmesse-Veranstaltungen

Vor etwa drei Wochen hatte ich euch bereits meine Veranstaltungstipps für Blogger, Fantasy- und Krimi-/ Thriller-Fans vorgestellt - die ich leider selbst nur ausschnittweise besuchen kann.
Trotz Arbeit habe ich jedoch vor, den einen oder anderen Programmpunkt mitzunehmen. So z.B. den Fantasy-Abend am Donnerstag im Schille Theaterhaus oder die Sputnik Litpop am Samstagabend im Neuen Rathaus. Oder auch die zweite Auflage der buchmesse:blogger sessions 17 am Sonntag.
Für die Bloggerkonferenz verlost Anabelle von Stehlblüten aktuell noch 2x1 Ticket. Mitmachen könnt ihr bis heute Abend, 19. März, 23:59 Uhr direkt auf ihrem Blog.
Daneben habe ich mir Lesungen von Ursula Poznanski, Michael Peinkofer, Thomas Thiemeyer und einigen anderen herausgesucht - was ich davon letztendlich wirklich schaffen werde, wird der Messetrubel zeigen ;-)

Wem von euch kann man denn unterwegs mal begegnen?
Ist vielleicht jemand von euch in der Schille, im Neuen Rathaus oder bei der Bloggerkonferenz dabei?


Zum Abschluss dieses Vor-Messe-Posts noch ein Hinweis auf ein tolles Projekt, das gestern veröffentlicht wurde:

Transmediale Bucherlebnisse

Zur Vorab-Einstimmung auf die Buchmesse - oder als Trostpflaster für alle, die zuhause bleiben (müssen) - hat die Buchmesse gestern ihr transmediales Kooperationsprojekt mit Thadeus Roth und dem Schauspielhaus Leipzig, "Literatur Intermezzi", vorgestellt.


Die Teilnahme ist denkbar einfach: Intermezzo auswählen, Telefonnummer, Mailadresse und Vorname angeben - und warten. Es dauert nicht lange, bis man tatsächlich in die Geschichte eintauchen kann. Eine SMS vom Hohen Rat? Ein Anruf eines Protagonisten?
Die Intermezzi sind sehr unterhaltsam und überraschend, sind aber leider getreu dem Namen auch recht kurz. Bisher bin ich in die Welten von Alana Falk und Rainer Wekwerth eingetaucht; demnächst steht für mich mindestens noch Veit Etzold auf dem Programm. Die Intermezzi ziehen einen auf ganz neue Weise hinein in die Geschichte und machen Lust auf mehr.
Fazit: Tolles Projekt, von dem es gern mehr geben kann!

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