52/52-Challenge - Ein Fazit

Freitag, 12. Juni 2015 | Kommentieren
Vor einem Jahr, am 6. Juni 2014, schrieb ich erstmals über die 52/52-Challenge und stellte sie euch vor. Fünf Tage später, am 11. Juni, schrieb ich meine erste Szene für die Challenge: Ein Tag im November zum Stichwort "Verlust". Genau 365 Tage sollte es dauern, bis schließlich die letzte Szene fertig ist: Proteste.
Zwischen diesen beiden Szenen liegen mehr als nur 50 weitere Stichworte. Es sind Höhen und Tiefen, zahllose Ideen, von denen ich noch lange nicht alle verarbeiten konnte, und sehr viele neue Erfahrungen. In diesem Post möchte ich auf die Challenge zurückblicken: Wie lief es? Von welchen Szenen gibt es vielleicht mehr zu lesen? Und...

Warum hab ich das eigentlich gemacht?

Vor einem Jahr suchte ich nach einer neuen Herausforderung. Ideen für Kurzgeschichten und Szenen hatte ich immer mal wieder, aber kaum welche schafften es aufs Papier. Meine Bloody-Reihe hatte eine Flaute und mit den anderen größeren Projekten kam ich auch nicht voran. Schreibchallenges hatte ich schon mehrfach gesehen, nun wollte ich das auch ausprobieren, wählte wild 52 Stichworte und schrieb die Regeln zusammen. Fertig war die Challenge!
Nebenher wollte ich meinen Schreibstil genauer kennenlernen und daran feilen, Gefühle mit Worten noch besser darzustellen.

Wie lief es?

Zunächst einmal kann ich - nicht ohne etwas stolz - sagen, dass ich meiner Meinung nach meine gestellten Ziele erreicht habe. Nicht nur war es eine Herausforderung und ich habe mehr über meinen Schreibstil gelernt. Zudem habe ich jetzt eine Fülle von Ideen für neue Projekte.
Ideen habe ich immer viele, aber ganz neue sind dabei selten vertreten. Umso überraschter war ich von den Ideen, die ich zu den einzelnen Stichworten hatte. Die Wörter waren dabei eine sehr gute Richtschnur und haben meine Fantasie definitiv angespornt.
Stolz bin ich zudem, dass abgesehen von einer Szene alle Szenen neu sind, d.h. nicht zu irgendwelchen vorgeplanten Projekten gehören, und auch keine Fanfiktions sind, also die Ideen gänzlich mir gehören.
Neben diesen positiven Punkten gab es aber auch weniger Schönes. Zwischen September 2014 und Februar 2015 habe ich fast gar keine Szene zustande gebracht, abgesehen von zwei im Dezember. Vier Monate vor dem Ende meiner Challenge hatte ich dadurch gerade einmal 7 von 52 Szenen fertig. Die Berge von Ideen, die ich danach plötzlich hatte, haben mich selbst überrascht. In den letzten Wochen habe ich dann alle ein bis drei Tage eine Szene geschrieben. Ein Endspurt, der sich definitiv gelohnt hat!
Was mich manchmal auch geärgert hat, war meine Motivation. Kennt ihr das, wenn ihr eine Idee habt, aber sie einfach nicht vernünftig zu Papier bringen könnt? So ging es mir mehrmals, was letztendlich auch dazu geführt hat, dass die eine oder andere Idee gar nicht in der Challenge landete. Auch konnte ich mich manchmal nicht zum Schreiben aufraffen.
Im Großen und Ganzen bin ich dennoch zufrieden mit der Challenge. Die Finger kribbeln immer noch. So ganz ist bisher nicht angekommen, dass die Challenge geschafft ist. ;)

Welche Szenen schaffen es in die Zukunft?

Ganz grundsätzlich gibt es bei den 52 geschriebenen Szenen 37, bei denen ich mir eine Weiterführung vorstellen kann. Einige dieser Szenen gefallen mir selbst dabei so gut, dass ich sie sehr wahrscheinlich weiterführen werde. Diese Szenen sind:
Für einige von ihnen habe ich sogar schon ein bisschen geplant. Mal sehen, wie es damit vorangeht. Zunächst einmal ist jedoch Jack aus der Bloody-Trilogie wieder dran. Seine Geschichte will ich endlich zu Ende erzählen.

So viel zum Challenge-Fazit. In den nächsten Tagen habe ich noch einen letzten Post zur Challenge geplant, der sich mal mit dem beschäftigt, was nicht so gut gelaufen ist: Bei einigen Szenen habe ich nämlich meine Verschreiber notiert, die ich euch mal nicht vorenthalten will. ;)

Liebe Grüße!

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