[Rezension] Jennifer L. Armentrout: Dark Elements - Steinerne Schwingen

Freitag, 22. August 2014 | Kommentieren
Dieses Buch bekam ich als Rezensionsexemplar von Darkiss und Blogg dein Buch. Vielen Dank dafür!


Rezensionsexemplar
Jennifer L. Armentrout: Dark Elements - Steinerne Schwingen

448 Seiten | Taschenbuch | Darkiss | Deutsch

Original: White Hot Kiss
Übersetzer: Ralph Sander
Reihe: Dark Elements #1

Erschienen: 11. August 2014

ISBN: 978-3956490484
Preis: 12,99 €

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Autoren-Info

Jennifer L. Armentrout ist eine amerikanische Jugendbuchautorin. Sie wurde am 11. Juni 1980 in Martinsburg, West Virginia, geboren. Erste Schreibversuche startete sie in ihrem Matheunterricht, was ihr dortigen, nicht ganz so guten Noten erklärt. Heute finden sich ihre Werke auf den Bestsellerlisten der New York Times.
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Klappentext

Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet... und er offenbart ihr das schreckliche Geheimnis ihrer Herkunft!

Meine Meinung

Vampire, Dämonen, Magier, Drachen, Zwerge... ich habe schon über viele verschiedene Wesen gelesen. "Dark Elements - Steinerne Schwingen" war nun das erste Buch über Gargoyles, das ich gelesen habe.
Es ist die Geschichte von Layla, einem Mädchen halb Dämon und halb Wächter, das bei einem Wächter-Clan - ihrer Ersatzfamilie - lebt. Die Wächter selbst verwandeln sich nachts in Gargoyles, um Dämonen aufzuspüren und sie zurück in die Hölle zu schicken, ehe sie Probleme machen können.

"[...] Unser Auftrag lautet, die Wahrheit geheim zu halten. Die Menschheit muss an den Himmel und die Hölle glauben können, ohne den Beweis dafür geliefert zu bekommen."
(Seite 117)
So richtig dazugehörig fühlt Layla sich jedoch nicht, denn im Gegensatz zu den Mitgliedern ihrer Wächter-Familie kann sie nicht ihre Gestalt verändern. Zudem sind ihr nicht alle Clan-Mitglieder freudlich gesonnen, denn mit einem einzigen Kuss kann Layla einem Menschen oder Wächter die Seele rauben.
Dennoch kommt sie mit ihrem Leben zurecht, bis einer Tages der Dämon Roth auftaucht und nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Gefühle durcheinander bringt. Er ist es auch, der ihr das erschreckende Geheimnis über ihre Herkunft verrät...
Zugegeben, anfangs fand ich es kompliziert, mich in der Welt dieses Buchs zurecht zu finden. Was sind die Wächter genau, wann verwandeln sie sich und wann werden sie zu Stein? Wie genau soll ich mir die Dämonen hier vorstellen und was für Arten gibt es überhaupt?
Erst nach ein paar Kapiteln hatte ich all das einigermaßen verstanden und nebenbei die Hauptcharaktere ein bisschen kennen gelernt: Roth, den Dämon, der so gar nicht zu seinem Image passt, auch wenn er das Gegenteil behauptet. Zayne, den Sohn von Laylas Wächter-Familie und ihren heimlichen Schwarm, und seinen Vater und den Anführer des Clans, Abbott. Ihre besten Freunde, Stacey und Sam. Und natürlich Layla, die nicht so recht weiß, wer sie ist. Erzogen zur Wächterin, verleugnet sie ihren dämonischen, aber doch stets präsenten Teil. Erst Roth schafft es, dass sie diese Einstellung allmählich hinterfragt.
Die Charaktere sind allesamt schön realistisch dargestellt. Zwar gelang es mir nicht vollends, mich in Layla, aus deren Sicht die Geschichte geschrieben ist, hinein zu versetzen, aber schön zu lesen war die Geschichte trotzdem. Spaß beim Lesen machten vor allem die unerwarteten Wendungen. Den einen oder anderen "Richtungswechsel" kann man zwar ein bisschen erahnen, aber die Geschichte bleibt trotzdem spannend und vor allem am Ende hat sie mich fast zu Tränen gerührt.
Wirklich gestört haben mich letztendlich nur die Schreibfehler und vergessenen Worte, die ab und zu im Buch vorhanden sind und meinen Lesefluss gestört haben.
Auch das Cover finde ich nicht so gelungen. Zwar ist der Ring darauf, den Layla von ihrer Mutter hat, aber damit ist auch schon das Ende der Verbindungen zum Buch erreicht. Aufgrund der dortigen Charakterbeschreibungen habe ich keine Ahnung, wer die beiden Personen in dem Ring sein sollen. Layla ist weißblond, Roth dunkelhaarig und Zayne würde Layla nie küssen.

Fazit

Ein kurzweiliges Lesevergnügen, dass sich mal einer Rasse widmet, die im allgemeinen Hexen- und Vampir-Boom sonst untergeht. Trotz gut ausgearbeiteter Charaktere und einer spannenden Storyline gibt es jedoch kleine Schwächen.
Eine Leseempfehlung gibt es von mir dennoch.


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