Tag 3: Namensfindung

Mittwoch, 29. August 2012 | Kommentieren

Frage:

Wie finden Sie zu den richtigen Namen für Ihre Charaktere (und für fiktive Orte)?

Das ist eine wirklich gute Frage, da mir die Namensfindung meist ziemlich schwer fällt. Am leichtesten finde ich es noch, wenn es um selbst ausgedachte Namen geht. Ich überlege mir in etwa, was der Name aussagen soll und schmeiße dann so lange Buchstaben durcheinander oder schaue mir Übersetzungen der wichtigsten Bedeutungen auf verschiedene Sprachen an, die ich dann ein wenig verändere, bis ich einen guten Namen habe. Das läuft bei Figuren genauso wie bei Orten. Bei Charakteren nutze ich meist die Charaktereigenschaften mit, wenn ich den Weg der Übersetzungen gehe, bei Orten greife ich eher auf die Beschreibungen, die ich mir vorher überlegt habe, zurück.
Bei wirklich existierenden Namen wird es da deutlich schwerer. Normalerweise, wenn ich mit kleineren Projekten oder Spontanarbeiten beschäftigt bin, wähle ich die Namen ohne große Vorarbeit. Meistens nehme ich den ersten, der mir einfällt und der zu dem Charakter passt. Bei größeren Projekten überlege ich mir zuerst, aus welcher Sprache der Name kommen oder ob er selten sein soll. Das gebe ich dann bei Google ein und schaue mir die Ergebnisse an. Den Namen wähle ich dann meistens wieder spontan unter den Ergebnissen oder ich nehme den, der für mich am besten klingt und gut zu der Person passt. Manchmal schaue ich dann auch, ob die Bedeutung des Namens zu dem Charakter passt, das ist aber eher selten.
Nachnamen wähle ich meist entsprechend der Vornamen. Stammt beispielsweise der Vorname aus dem Französischen, muss auch der Nachname französisch klingen, egal, in welchem Ort der Charakter lebt. Seltener denke ich mir auch einfach einen passenden Nachnamen aus.

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