Es gibt mehr als Sherlock Holmes.
Arthur Conan Doyle: Die vergessene Welt

Mittwoch, 20. Juni 2018 | Kommentieren
klassiker

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ARTHUR CONAN DOYLE: DIE VERGESSENE WELT

Original: The Lost World
Erstveröffentlichung: 1912

Genre: Science-Fiction/ Abenteuerroman

Gelesene Ausgabe:
Übersetzerin: Leslie Giger | 312 Seiten | Hardcover | 1992 | Haffmans Verlag | Büchergilde-Gutenberg-Lizenzausgabe

Arthur Conan Doyle? Das ist doch der Autor von Sherlock Holmes! Der hat noch andere Bücher geschrieben?

So ähnlich könnt ihr euch meine Gedanken vorstellen, als ich feststellte, dass Arthur Conan Doyle eben nicht nur Autor von Sherlock Holmes ist, sondern auch von anderen, durchaus bekannten Büchern. Die Bekanntheit des Detektivs überstrahlt natürlich Vieles und so sind beispielsweise, insbesondere im deutschsprachigen Raum, Doyles Romane um den exzentrischen Professor Challenger eher wenig bekannt.

"Die vergessene Welt" ist der erste von fünf Challenger-Bänden und gehört zu den frühen englischsprachigen Science-Fiction-Romanen. Zudem lässt er sich thematisch in die gleiche Sparte einordnen wie Michael Crichtons verfilmtes Buch "Jurassic Park", denn Dinosaurier spielen in diesem Buch eine wichtige Rolle.

Hinweis: Ich werde mich viel auf inhaltliche Aspekte konzentrieren, daher können kleine Spoiler möglich sein.

George Orwell: 1984
- Big Brother Is Watching You! -

Samstag, 9. Juni 2018 | Kommentieren
klassiker

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GEORGE ORWELL: 1984

Original: Nineteen Eighty-Four 
Erstveröffentlichung: Juni 1949

Genre: Dystopie

Gelesene Ausgabe:
Übersetzer: Michael Walter | 375 Seiten | Taschenbuch | 1994 | Ullstein Verlag

Wenn es um den "gläsernen Menschen" als Folge der Digitalisierung geht oder um staatliche Überwachungsmaßnahmen sind sie meist nicht weit: Verweise auf George Orwells "1984". Es gilt als eine der Dystopien; als eines der prägensten Werke in diesem Genre.

Obwohl "1984" im gleichnamigen Jahr spielt - das bekanntermaßen schon über 30 Jahre hinter uns liegt - und wir damit wissen, dass sich die Welt anders entwickelt hat als dort dargestellt, ist es auch heute noch ein sehr bekanntes und viel gelesenes Buch. Insbesondere die vielen Querweise auf "1984", die sich immer wieder finden, ließen mich neugierig werden und schließlich dieses Buch als erstes auf meiner Klassiker-Leseliste lesen.

Hinweis: Da ich einiges über inhaltliche Aspekte schreiben werde, wird es nicht möglich sein, die Besprechung komplett spoilerfrei zu halten.

[Rezension] Brad Parks: Nicht ein Wort

Freitag, 8. Juni 2018 | 12 Kommentare
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cover
Bildquelle: S. Fischer Verlage
496 Seiten | Taschenbuch | S. Fischer Verlage | Deutsch

Original: Say Nothing
Übersetzer: Irene Eisenhut

Reihe: Einzelband

Erschienen: 22. Februar 2018

ISBN: 978-3-596-29780-1

Zur Leseprobe | Weitere Informationen beim Verlag

Warnungen (Ausklappbar) Kindesentführung, Gewalt gegen Kinder

[Reihenrezension] Leigh Bardugo: Six of Crows (Dilogie)

Sonntag, 3. Juni 2018 | Kommentieren
Es gibt Bücher, die sind um ihren Erscheinungstermin herum gefühlt übberall, werden bejubelt und von (fast) jedem gelesen. "Das Lied der Krähen" war so ein Buch, als es im Oktober 2017 auf dem deutschen Markt erschien. Mitreißend, emotional, divers, einfach fantastisch ... sollte es sein. Auf dem englischen Buchmarkt und vereinzelt auf deutschen Blogs, die auch englische Bücher rezensieren, war Vergleichbares für den zweiten Band zu hören. Die typischen Lobgesänge im Rahmen eines Hypes eben.
Oder ist da doch was dran?

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Taschenbuch | Orion Children's Books | Englisch

Originalausgabe

Erschienen: 2016

Reihe: Six of Crows
Band 1: Six of Crows (512 Seiten)
Band 2: Crooked Kingdom (560 Seiten)

Deutsch: Das Lied der Krähen (Okt. 2017) | Das Gold der Krähen (Sept. 2018)

[April & Mai 2018] Bachelorarbeit und Rückkehr in die Freizeit

Donnerstag, 31. Mai 2018 | 6 Kommentare
monatsrückblick

Hallo Lesefreunde!

Der Mai ist so gut wie rum und nachdem ich letzten Monat studienbedingt aussetzen musste, gibt es heute einen Rückblick auf April und Mai.
Den größten Teil dieser zwei Monate habe ich mit meiner Bachelorarbeit verbracht. Bis Mitte April dachte ich, sehr gut in der Zeit zu liegen. In einem Beratungsgespräch wurde mir dann plötzlich gesagt, dass ich eigentlich noch Interviews einbeziehen sollte. Etwa drei Wochen vor der Abgabe. Obwohl die Rohfassung der Arbeit gerade fertig und von Interviews in vorangegangenen Gesprächen nie die Rede war. Ende April und Anfang Mai war daher extrem arbeitsintensiv und ich war wahnsinnig erleichtert, als ich die Arbeit dann am 8. Mai in den Druck geben und einen Tag später abgeben konnte. Wuhu! Seitdem habe ich endlich wieder ein Leben, das nicht nur aus BA schreiben und über das Schreiben nachdenken besteht. Jetzt heißt es erstmal Warten auf das Ergebnis und die freie Zeit genießen.
Beispielsweise kann ich endlich wieder so viel Zeit im Garten verbringen und dort arbeiten, wie ich will. Gewächshaus aufbauen (nicht wie im Video demonstriert von zwei Männern, sondern allein), Holz mit Holzschutz streichen, Gartenzaun und Fassade des Gartenhauses streichen ... Es gab (und gibt) einiges zu tun und ich genieße es gerade wahnsinnig, mehr körperlich als geistig zu arbeiten und nicht ständig nachdenken zu müssen.
Daneben kann ich mittlerweile die ersten selbstgezogenen Gemüsesorten wie Gurke, Radieschen und Spargel ernten. Selbst erste eigene Champignons haben es bereits (zum allerersten Mal) auf meinen Teller geschafft!
Mein absolutes Highlight dieser zwei Monate war aber weder die endlich wiedergewonnene Freizeit, noch die Gartenarbeit: Ich bin seit Mai stolze Besitzerin eines wundervollen Hängesessels, der perfekt zum Lesen und Entspannen ist und aus dem ich am liebsten gar nicht mehr raus will <3

5 Jahre Pergamentfalter

Samstag, 26. Mai 2018 | 30 Kommentare
blog_geburtstag

"Herzlich Willkommen auf 'Pergamentfalter'!" hieß es an dieser Stelle vor exakt fünf Jahren.

Fünf Jahre? Ernsthaft?!

So lange fühlt es sich noch gar nicht an. Wenn ich so zurückdenke ... Vor fünf Jahren hatte ich gerade meine schriftlichen Abiturprüfungen hinter und einige Wochen freie Zeit vor mir. Der Gedanke, meinen damals schon bestehenden Blog, der sich vom Onlinetagebuch zum Buchblog entwickelt hatte, komplett neu aufzuziehen, bestand schon länger. Nachdem der Abistress von mir abgefallen war, hatte ich endlich Zeit, mich dieser Veränderung zu widmen. Ein neuer Name wollte gefunden und ein Design zu großen Teilen selbst geschrieben werden. Gedanken über Konzeptveränderungen schwebten im Raum. Posts mussten angepasst werden.
Am 26. Mai 2013, nach drei arbeitsreichen Wochen, wurde "Pergamentfalter" dann mit dem ersten Post, der nicht vom alten Blog übertragen wurde, eingeweiht. Seitdem bin ich hier zuhause und möchte meinen Blog nicht mehr missen.

Information zum Abonnement per E-Mail und RSS-Feed

Mittwoch, 23. Mai 2018 | 8 Kommentare
- Sonderinformation -

Ihr folgt mir per E-Mail oder RSS-Feed?
Dann bitte unbedingt weiterlesen! Die folgenden Änderungen betreffen euch und können dazu führen, dass euer Abonnement meines Blogs nicht länger funktioniert.

Bislang habe ich Feedburner genutzt, um meinen RSS-Feed etwas aufzuhübschen und ein E-Mail-Abonnement meiner neuen Beiträge anzubieten. Diesen Dienst werde ich jedoch in den kommenden Tagen deaktivieren.
Ursprünglich wollte ich mit Feedburner meine RSS-Leser-Zahlen herausfinden. Die Statistik, die Feedburner mir gibt, ist jedoch nur in Teilen glaubhaft und damit nicht hilfreich. Im Zuge der DSGVO kommt nun hinzu, dass Feedburner keinen Auftragsdatenverarbeitungsvertrag anbietet und ich nichts darüber herausfinden konnte, ob und wie Feedburner die E-Mail-Adressen derjenigen nutzt, die meine Beiträge per E-Mail abonniert haben. Daher will ich den Dienst nicht länger nutzen.

Was heißt das nun konkret für euch?